Untersuchungstechniken

In der Gemeinschaftspraxis Klemt Bauersachs durchgeführte Untersuchungstechniken

Elektroencephalographie EEG

Die Elektroencephalographie ist eine Untersuchungsmethode zur Messung der elektrischen Hirneigenaktivität. Mit einem EEG lassen sich krankhafte Funktionsstörungen der Nervenzellen erfassen. Hierzu werden auf die Kopfhaut des Patienten meist 21 Elektroden, welche an einer Gummihaube befestigt sind, gleichmäßig platziert, um die Gehirnströme aufzuzeichnen.

Elektroneurographie (NLG)

Das Elektroneurographie ist eine Untersuchungsmethode, welche die Nervenleitgeschwindigkeit eines durch Elektroden stimulierten Nerven misst („Ableitung„). Mit der Methode kann festgestellt werden, ob eine Reizleitungsstörung des Nerven vorliegt.

Elektromyographie (EMG)

Die Elektromyographie ist eine Untersuchungsmethode, welche die auftretende elektrische Spannung in einem Muskel mit Hilfe einer dünnen Nadel misst („Ableitung“). Mit der Methode kann festgestellt werden, ob eine Erkrankung des Muskels bzw. eine Reizleitungsstörung des versorgenden Nerven vorliegt.

Ultraschalluntersuchung der Hirngefäße

Die Ultraschalluntersuchung der Hirngefäße ist eine Untersuchungsmethode bei der ohne Probleme, d. h. gefahr- und schmerzlos Gefäße, Blutflüsse und Gehirnstrukturen bildlich dargestellt werden. Mit dieser Methode kann festgestellt werden, ob zum Beispiel Einengungen der Schlagadern vorliegen.

Extracranielle Duplexsonographie


Zur Untersuchung der Halsgefäße liegt der Patient auf einer Untersuchungsliege. Der Schallkopf wird auf der Haut aufgesetzt, auf die vorher ein Ultraschallgel, zur Verbesserung des Kontaktes von Schallkopf und Haut, aufgetragen wird. Durch Veränderung der Position des Schallkopfes wird die zu untersuchende Struktur Schritt für Schritt dargestellt und aufgezeichnet.

Transcranielle Duplexsonographie


Durch eine dünne Knochenlamelle im Schläfenbereich (Schallfenster) können Ultraschallwellen den Knochen überwinden. Dadurch können die Gefäße des Gehirnes seitengetrennt dargestellt werden. Ebenso, wie bei der Untersuchung der hirnzuführenden Gefäße, wird durch den Untersucher die Struktur der Gefäßwand und die Fliesseigenschaften des Blutes beurteilt.

Evozierte Potentiale

Als evozierte Potentiale bezeichnet man eine Untersuchungstechnik mit denen die Leitfähigkeit von Nervenbahnen dargestellt werden.
Durch gezielte Reizung eines Sinnesorgans (Sinnesreiz) oder eines peripheren Nerven werden elektrische Potentiale im Nervensystem erzeugt. Diese führen im Gehirn zu Potentialänderungen, die dargestellt werden.
Man unterscheidet im Wesentlichen:

Visuell evozierte Potentiale (VEP)


Hiermit lassen sich Schädigungen der Sehbahn feststellen

Akustisch evozierte Potentiale (AEP)


Hiermit lässt sich die Leitfähigkeit des Nervus vestibulocochlearis (Hörnerv) prüfen

Somatosensorisch evozierte Potentiale (SEP)


Hierbei wird die Leitfähigkeit von peripheren Nerven bzw. Sensibilitätsstörungen objektiv geprüft